Meine Erfahrung mit dem Kurs „Frau sein – Leben"
Es gibt Momente, in denen Worte kaum ausreichen, um eine Tiefe zu beschreiben, die man erlebt hat. Ich bin Therapeutin, Autorin einer Autobiografie und begleite selbst viele Menschen auf ihrem Heilungsweg. Und dennoch wusste ich von dem Moment an, als Tatjana Wendt zum ersten Mal von ihrem Programm erzählte, dass ich dabei sein würde. Noch bevor der Kurs überhaupt in seiner endgültigen Form stand.
Was mich dorthin geführt hat? Die Ahnung, dass da noch etwas fehlte. Etwas, das einen Namen hat: die Verbindung zur eigenen Weiblichkeit.
Eine Reise, kein Kurs
„Frau sein – Leben" ist kein gewöhnlicher Kurs. Tatjana nennt es bewusst eine Reise über sechs Monate – und das trifft es viel besser. Eine Reise zu dir selbst. Zur Gebärmutter, zu den Ahnen, zu den Wunden, die vielleicht noch gar nicht bewusst sind – aber die in einem wirken.
Ich hatte gedacht, ich weiß schon sehr viel. Ich habe es wirklich geglaubt. Aber was es bedeutet, wirklich in Kontakt mit diesem Zentrum in sich zu sein – das ist etwas anderes. Das muss man erleben.
Die Gebärmutter als Zentrum der Heilung
Im Kurs arbeiten wir intensiv mit dem, was Tatjana den Heiligen Tempel nennt – der Gebärmutter als energetischem Zentrum der Frau. Für mich war das besonders bedeutsam, denn ich habe die Gabe des geistigen Schauens. Ich kann bei anderen Menschen schauen – tief und klar. Aber bei mir selbst? Das war aus einem Grund, den ich heute kenne, lange verschlossen.
Seitdem ich durch Tatjanas Begleitung wirklich in Kontakt mit mir gekommen bin, hat sich das verändert. Ich konnte zum ersten Mal auch bei mir selbst geistig schauen – und meine eigenen Schmerzen sehen. Das war ein Wunder.
Wenn ich heute mit meiner Gebärmutter in Kontakt gehe, spüre ich eine Vibration im ganzen Körper. Diese Freude, diese Weiblichkeit. Ich bin nicht mehr am Schauen im Außen. Endlich bin ich bei mir selbst.
Ahnen, Eltern, Prägungen: Woher kommt mein Bild vom Mann?
Ein Thema, das mich auf dieser Reise besonders gefordert hat, war das Männliche – und meine eigene Haltung dazu. Ich wuchs mit zwei sehr unterschiedlichen männlichen Prägungen auf: einem liebevollen, sanften Großvater mütterlicherseits und einem Vater, der durch Verhärtung und Unterdrückung geprägt war. Ich trug beide Formen in mir – und das Entweder-oder hat mich lange innerlich zerrissen.
Durch die Arbeit mit beiden Ahnenreihen im Kurs hat sich dieses Schwingen langsam ausbalanciert. Es gibt nicht mehr den guten und den schlechten Mann. Es gibt das männliche Prinzip. Und das weibliche Prinzip. Und der Konflikt, der so lange da war – er löst sich.
Rituale als Weg nach innen
Wir arbeiten im Kurs mit Ritualen aus der Kosmologie der Urvölker – einem zyklischen Bezug zur Natur und zu uns selbst. Was mich sofort berührt hat: kein Druck, kein Muss. Tatjana gibt klare Struktur, ohne zu drängen. Alles darf im eigenen Tempo entstehen.
Ich bin ausgebildete Körpertherapeutin mit über 15 Jahren Erfahrung – in Atemarbeit, Psychotherapie und vielem mehr. Und trotzdem hat mich diese Tiefe überrascht. Es ist kein Wissen, das von außen nach innen fließt. Es arbeitet sich von tief innen nach außen. Das bemerkt auch mein Umfeld.
Ich schreibe in meiner Autobiografie: „Ich heile mich und meine Kinder und die, die noch kommen." Nach dieser Reise bin ich sicher, dass eine nochmals tiefere Schicht dieser Heilung geschehen ist.
Was sich im Alltag wirklich verändert
Das vielleicht Greifbarste: eine neue innere Ruhe – besonders in Momenten, die mich früher aus der Mitte gerissen hätten.
Wenn früher Wut auf mich zukam, bin ich in den Kampf gegangen. Heute bleibe ich zentriert. Ich sage klar Stopp – ohne Schreien, ohne lange Diskussion. Einfach aus mir heraus. Und das Außen reagiert anders. Kommunikation wird möglich, wo vorher nur Kampf war.
Das ist das Ergebnis von Monaten tiefer Arbeit mit Schuld, Scham und alten Verletzungen – Schicht für Schicht, bis die eigene Essenz darunter wieder sichtbar wird und ausstrahlt. In die Familie, zu den Töchtern, in meine Arbeit als Therapeutin.
Meine Einladung an dich
Tatjana startet diese Reise regelmäßig neu – mit einer kleinen, bewusst gehaltenen Gruppe, damit sie individuell begleiten kann. Wenn du beim Lesen dieser Zeilen etwas in dir spürst, dann melde dich bei ihr.
Ich glaube: Wenn wir Frauen beginnen, uns zu heilen, heilen wir damit auch die Welt. Es beginnt bei uns.
Neugierig geworden? Tatjana ist direkt per E-Mail tatjana.wendt@gmail.com erreichbar.
